NetzDG und die Auswirkungen auf Benachrichtigung, Gatekeeping & Zensur – PPush als Lösung

NetzDG und die Auswirkungen auf Benachrichtigung, Gatekeeping & Zensur – PPush als Lösung

Was bewirkt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in der Praxis?

Zunächst: PPush ist eine unpolitische Lösung. Dennoch wollen wir hier kritische Stimmen im Kontext der Mission von PPush (Keine zwischengeschaltete Kontrolle zwischen Sender und Empfänger) Effekte aufzeigen, die durch das NetzDG maßgeblich verstärkt wurden:

Das NetzDG erhöht den Bewertungs-Spielraum, den Plattform-Unternehmen haben maßgeblich, da Sie gesetzlich zur Entfernung bestimmter Inhalte ermächtig, bzw. gezwungen werden: Mehr hierzu bei heise.de 

Aber auch die Sichtweise “NetzDG verstärkt Zensur der Plattformen”, die auf die Einschränkung der Meinungsfreiheit anspielt, wird durch das Gesetz in Zusammenspiel mit den strengen Plattform-Richtlinien zunehmend, durch einige prominente Beispiele, populärer. Auch wenn es hier bereits erfolgreich Gegenwehr gab, so bleibt dieses Thema wohl auch im Jahr 2018 von Bedeutung.

 

Benachrichtigungen werden reduziert ausgespielt

Bei Facebook heißt die Funktion, die es den Usern ermöglicht steuernd auf Ihren Newsfeed einzuwirken “Als erstes Anzeigen”. Facebook lässt – ohne dass es hierfür einen technischen Grund gäbe – allerding nur maximal 30 dieser Facebook-Seiten-Priorisierungen zu, um so auch Werbung und andere Beiträge anzeigen zu können. Auch die Glocke zur Benachrichtigung über neue Videos bei Youtube-Channels funktioniert nicht mehr “so wie in den letzten Jahren”, da nicht alle neuen Videos dieser so abonnierten Channels angezeigt werden, was verschiedene Channels und Youtuber wie z.B. auch LeFloid kritisieren.

 

Wem gehören die User/ das Publikum/ die Fans?

Wie hier bereits ausführlich geschildert, zeigt dies ganz deutlich, wer den Zugang zum Zuschauer, bzw. Nutzer kontrolliert. Die Plattform-Betreiber entscheiden alleine über die Frage was “relevant ist. Die Abhängigkeit vom Wohlwollen der Plattformen nimmt zu.

 

Benachrichtigungen über neuen Content per APP senden

Die obigen Probleme waren ein Grund für die Entwicklung der mobilen APP PPushdie es ermöglicht kostenfrei Push-Benachrichtigung an PPush-Follower zu senden.

Die DNA von PPush lautet: Nichts und niemand steht zwischen Sender und Empfänger.

Wie bei der Einführung jeder anderen APP jedoch auch, muss das eigene Publikum, bzw. Leser einmalig über das Folgen des eigenen PPush-Channels (kostenfrei innerhalb der APP erstellbar) vom Sender informiert werden.

PPush hat im Vergleich zu E-Mails/ Newsletter, dabei gerade aus Datenschutzgründen (Stichwort DSGVO) viele Vorteile, da das Empfangen von PPush-Nachrichten ohne Registrierung oder Angabe von E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer funktioniert.

 

Vorkehrungen und Abhilfe bei Sperrungen von Facebook-Seiten und Youtube-Channels

Da die “Strikes” und “Verwarnungen der Plattformen sehr intransparent  sind, ist für die Channel- und Seiteninhaber in den seltensten Fällen gut nachvollziehbar, warum eine Verwarnung erfolgte. Häufen sich diese Strikes, so führt dies dazu, dass der ganze Youtube Channel oder auch die ganze Facebook-Seite gelöscht werden kann.

Dagegen hilft langfristig nur, den Content auch auf anderen Plattformen zu posten (Crossposting), damit dieser auch nach einer Sperrung noch aufrufbar ist.

 

Deine Follower gehören dir!

Das größte Problem an den obig beschriebenen Sperrungen ist jedoch, dass die Ersteller von Inhalten plötzlich OHNE SICHTBARKEIT, d.h. ohne Zugang zu Ihren “Fans” dastehen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten dies zu umgehen:

1. Newsletter / E-Mail-Adressen

Über das Sammeln von E-Mail-Adressen ist es langfristig möglich auch bei Sperrungen Nachrichten an das eigene Publikum zu senden. Allerdings ist das Medium E-Mail nicht mehr die beste Wahl (LINK).

2. PPush- Channel

Genau für diesen Zweck wurde PPush entwickelt: Benachrichtigungen für neuen Content. Der Ort des Contents kann identisch bleiben.

Über einen PPush Channel (der sozusagen eine eigene, teure APP ersetzt) kann das eigene Publikum langfristig über JEDEN neuen Inhalt per NATIVER PUSH BENACHRICHTIGUNG mobil in nahezu Echtzeit erreicht werden. So ist langfristig eine Unabhängigkeit von den Benachrichtigungs-Algorithmen von Youtube und Facebook möglich. Sperrungen können somit auch sehr schnell an das Publikum kommuniziert werden.

 

Shadowbanning

One strategy is to shadow ban so that you have ultimate control. The idea of a shadow ban is that you ban someone but the don’t know they’ve been banned, because they keep posting, but no one sees their content. https://youtu.be/yE0ItlJrMds 

Dies war das Ergebnis einer Enthüllung von Project Veritas. Doch was ist daraus abzuleiten? Sollten die Vorwürfe stimmen, dann ist es wichtiger denn je, “Stammkunden”, bzw. ein Publikum aufzubauen, dass direkt angesprochen werden kann, um die Abhängigkeit von den Plattform-Algorithmen zu reduzieren.

 

Fazit

Im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Neuerungen und Veränderungen der technischen Maßnahmen z.B. gegen “Hassrede” ist der Vorwurf der Zensur leider immer öfter berechtigt. Gerade deshalb ist es langfristig wichtig, die Unabhängigkeit von den Benachrichtigungs-Möglichkeiten der Plattformen durch den Aufbau eigener “Informationskanäle” zu forcieren.

 

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